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Implantate

Komfort und Ästhetik fester Zähne tragen zur Lebensqualität entscheidend bei. Dass immer mehr Menschen auch im fortgeschrittenen Lebensabschnitt diese Sicherheit erleben, ist neben dem gewachsenen Bewusstsein für Werterhalt und Pflege den Fortschritten in Medizin und Technik zu verdanken. Dies gilt ganz besonders für die Implantation fester dritter Zähne.

Auch teilweiser oder totaler Zahnverlust ist heute nicht mehr das fatale Ende fester Zähne. Dank dentaler Implantate können verlorene Pfeiler ersetzt werden. Der Kaudruck wird dabei wieder, wie bei eigenen Zähnen, auf den Kieferknochen übertragen, statt, wie bei Prothesen üblich, die Mundschleimhaut zu belasten.

Für umfangreiche OPs arbeiten wir mit der Anästhesie der Universitätsmedizin Rostock zusammen. Nach ausführlicher Beratung und Planung im Vorfeld kann so an einem ambulanten Vormittag eine komplette Neugestaltung der Mundsituation vorgenommen werden. Das heißt, während der Vollnarkose werden nicht erhaltungswürdige Zähne entfernt, Implantate gesetzt und ggf. Präzisionsabformungen fürs Labor genommen. Zeitnah erhalten Sie ein belastbares Provisorium. Dieses lässt sich funktionell im Mund auf die neue Situation anpassen und dank moderner 3D-Scan- und Fertigungstechnik anschließend ästhetisch und metallfrei in Hochleistungskeramik umsetzen.

Mehrere Jahrzehnte der Forschung und Entwicklung haben die dentale Implantologie zu einem sicheren und verlässlichen Fundament werden lassen. So liegen die jährlichen Verlustraten heute etwa auf dem Niveau von Kronen auf natürlichen Zähnen unter 1%. Aber auch in der Behandlungsmethodik hat sich einiges geändert. Galten vor Jahren (und auch heute noch bei vielen Behandlern) nur unbelastet einheilende Implantate als sicher, können moderne Implantate mit entsprechender qualifizierter Anwendung unmittelbar nach ihrer Einbringung belastet werden. Dieses Verfahren hat sich bei uns in der Praxis seit über 15 Jahren bewährt.

Auch die Implantation in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Entfernung schlechter Zähne ist in vielen Fällen sicher möglich. Selbst Knochenaufbau und -verpflanzung kann bei Einsatz kurzer oder speziell gestalteter Implantate häufig entfallen. Hierdurch wird die abschreckende Aussicht auf eine bis zu mehrere Jahre andauernde Behandlung ohne oder mit diversen provisorischen Prothesen auf wenige Stunden bis Tage reduziert.

Dies resultiert einerseits aus optimalen diagnostischen Verfahren wie beispielsweise 3D-Röntgen als auch aus Fortschritten in der Zahntechnik. Moderne Materialien in Kombination mit digitalen Fertigungsstrecken ermöglichen kurze Herstellungszeiten für provisorische Brücken und definitiven Zahnersatz. Auch das Probetragen und Mitgestalten durch Patienten, indem spürbare Erfahrungen auf die endgültige Gestaltung Einfluss nehmen, ist in digitalen Prozessabläufen einfacher geworden.

Um das wissenschaftliche Fundament der Behandlung zu stärken und Methoden weiterzuentwickeln, sind eigene Studien für uns ein wichtiges Mittel. So zeigten sich beispielsweise in einer Langzeitstudie aller in 7 Jahren gesetzten Implantate Erfolgsraten von über 96% und das obwohl bei vielen Patienten nur noch wenig Kieferknochen vorhanden war.